Die Asset-Entwicklung zeigt drei Kurven: den prognostizierten Objektwert (basierend auf angenommener Wertsteigerung), die sinkende Restschuld (durch monatliche Tilgung) und dein wachsendes Eigenkapital (Objektwert minus Restschuld). Je früher sich die Kurven kreuzen, desto schneller baust du Vermögen auf.
Der Chart zeigt wie sich deine Restschuld über die Laufzeit des Kredits entwickelt. Zu Beginn sinkt die Restschuld langsam (weil ein großer Teil der Rate aus Zinsen besteht), gegen Ende schneller. Der Schnittpunkt mit der X-Achse ist der Zeitpunkt an dem der Kredit vollständig abbezahlt ist.
Der Cash-Entwicklungs-Chart zeigt den aufgesummierten monatlichen Cashflow über die Jahre. Ist er negativ bedeutet das du monatlich draufzahlst. Der Break-even-Punkt ist erreicht wenn die Kurve die Nulllinie kreuzt – ab dann hat die Immobilie mehr eingebracht als sie gekostet hat.
Abschreibung / AfA
AnalyseDie Absetzung für Abnutzung (AfA) erlaubt es Vermietern den Gebäudewert steuerlich über die Nutzungsdauer abzuschreiben. In Österreich beträgt der Satz 1,5% p.a. des Gebäudewerts (nicht des Grundstücks). Bei einem Gebäudewert von € 200.000 ergibt das € 3.000 AfA pro Jahr die vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden können.
Die angenommene jährliche Mietsteigerung beeinflusst die langfristige Cashflow-Prognose erheblich. In Österreich orientiert sich die Richtwertmiete an der Inflationsrate. Freie Mieten können vertraglich indexiert werden. Historisch lagen Mietsteigerungen in Österreich bei 2–3% p.a.
Die angenommene jährliche Wertsteigerung ist eine Prognose für die Entwicklung des Immobilienwerts. Historisch lagen Wertsteigerungen für Wohnimmobilien in Österreich bei 2–4% p.a., in Wien höher. Diese Annahme beeinflusst direkt die Asset-Entwicklung und die Gesamtrendite-Berechnung.
Der Leerstand ist die Zeit zwischen zwei Mietverhältnissen oder bei Schwierigkeiten einen Mieter zu finden. In der Kalkulation wird ein Leerstandspuffer von typischerweise 4% der Jahresmiete (ca. 2 Wochen/Jahr) angesetzt. In Großstädten ist der tatsächliche Leerstand oft geringer, in strukturschwachen Regionen höher.
Die Kostensteigerung berücksichtigt dass Betriebskosten, Versicherungen und Reparaturen jährlich teurer werden. Typischerweise wird hier die allgemeine Inflationsrate von 2% p.a. angesetzt. Eine höhere Kostensteigerung als Mietsteigerung reduziert den Cashflow über die Zeit.