Annuitätendarlehen einfach erklärt: So funktioniert die häufigste Immobilienfinanzierung
Was ist ein Annuitätendarlehen? Erfahre, wie diese Form der Immobilienfinanzierung funktioniert, wie sich Zins und Tilgung verändern und worauf Immobilieninvestoren achten sollten.
Das Annuitätendarlehen ist die mit Abstand häufigste Form der Immobilienfinanzierung. Die gleichbleibende Rate sorgt für Planungssicherheit – aber das Verhältnis zwischen Zinsen und Tilgung verändert sich über die Zeit.
Was ist ein Annuitätendarlehen?
Ein Annuitätendarlehen ist ein Kredit mit einer gleichbleibenden monatlichen Rate, die sich aus Zinsen und Tilgung zusammensetzt. Die Gesamtrate bleibt zunächst gleich, innerhalb dieser Rate verschiebt sich jedoch das Verhältnis: Am Anfang überwiegen Zinsen, später die Tilgung.
Warum die Tilgung jedes Jahr steigt
Im ersten Jahr zahlst du viele Zinsen, weil die Restschuld noch hoch ist. Je kleiner die Restschuld wird, desto geringer fallen die Zinskosten aus. Dadurch steigt automatisch der Tilgungsanteil – und die Schulden bauen sich schneller ab.
Zwei unterschiedliche Strategien
Niedrigere Tilgung bedeutet mehr monatlichen Cashflow, aber längere Laufzeit. Höhere Tilgung reduziert die Schulden schneller, belastet aber den monatlichen Cashflow stärker. Es gibt keine perfekte Lösung – die Wahl hängt von der persönlichen Strategie ab.
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Kostenlos startenHäufige Fragen
Ein Kredit mit gleichbleibender Rate, deren Verhältnis aus Zinsen und Tilgung sich im Laufe der Zeit verändert.
Die Gesamtrate bleibt gleich. Lediglich der Anteil zwischen Zinsen und Tilgung verschiebt sich.
Viele Käufer starten mit 2 bis 3 Prozent Tilgung.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für deinen konkreten Fall solltest du fachkundigen Rat einholen.