Bruttorendite vs. Nettorendite: der einfache Unterschied
Brutto- und Nettorendite werden oft verwechselt. So berechnest du beide Kennzahlen richtig und erkennst, wann eine Immobilie wirklich rentabel ist.
Wenn Inserate mit „6 % Rendite“ werben, ist meist die Bruttorendite gemeint. Für eine ehrliche Bewertung brauchst du aber die Nettorendite. Hier ist der Unterschied – mit einfachen Formeln.
Bruttorendite: schnelle Hausnummer
Bruttorendite = Jahres-Kaltmiete ÷ Kaufpreis × 100. Sie ignoriert Nebenkosten, Instandhaltung und Leerstand. Gut für einen ersten Vergleich, nicht für die Investitionsentscheidung.
Nettorendite: die ehrlichere Zahl
Nettorendite = (Jahres-Kaltmiete − nicht umlagefähige Kosten) ÷ (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) × 100. Sie berücksichtigt Verwaltung, Instandhaltung, Mietausfall und die echten Anschaffungskosten.
Welche Zahl ist „gut“?
Pauschal lässt sich das nicht sagen. In A-Lagen sind 2–3 % Nettorendite normal, in B/C-Lagen oft 4–6 %. Wichtig ist, dass die Zahl im Verhältnis zum Risiko steht.
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Synonym für Nettorendite – v. a. im professionellen Investmentkontext.