Rendite & Cashflow

Cashflow Immobilie berechnen: Warum diese Kennzahl oft wichtiger ist als die Rendite

Cashflow bei Immobilien berechnen leicht gemacht. Erfahre anhand von Beispielen und einfachen Formeln, wie du den monatlichen Überschuss einer Immobilie ermittelst.

18. Juni 2026 · 8 min Lesezeit

Viele Anleger beschäftigen sich zuerst mit der Rendite. Doch erfahrene Investoren achten häufig auf eine andere Kennzahl: Den Cashflow. Er zeigt, ob eine Immobilie Monat für Monat Geld erwirtschaftet oder ob regelmäßig eigenes Geld zugeschossen werden muss.

Was ist der Cashflow bei einer Immobilie?

Der Cashflow beschreibt den monatlichen Geldüberschuss einer Immobilie. Mieteinnahmen minus sämtliche Ausgaben ergeben den Cashflow. Ist das Ergebnis positiv, erwirtschaftet die Immobilie jeden Monat Geld. Ist es negativ, muss zusätzlich eigenes Kapital eingebracht werden.

Die Formel zur Berechnung des Cashflows

Cashflow = Mieteinnahmen − Kreditrate − laufende Kosten. Zu den laufenden Kosten gehören: nicht umlagefähige Betriebskosten, Verwaltungskosten, Instandhaltungsrücklagen, Versicherungen, Leerstandspuffer und Reparaturen. Viele Anfänger vergessen einige dieser Positionen und überschätzen dadurch die Attraktivität einer Immobilie.

Warum ein positiver Cashflow so attraktiv ist

Ein positiver Cashflow bringt mehr finanzielle Sicherheit, ermöglicht schnelleren Vermögensaufbau und mehr Flexibilität. Jeder monatliche Überschuss kann für Rücklagen, weitere Immobilien, Sondertilgungen oder andere Investments verwendet werden.

Die häufigsten Fehler bei der Cashflow-Berechnung

Leerstand ignorieren, Rücklagen vergessen und Kaufnebenkosten nicht berücksichtigen sind die häufigsten Fehler. Wer dauerhaft vermietete Wohnungen ohne Puffer annimmt, unterschätzt das tatsächliche Risiko erheblich.

Rendite und Cashflow gemeinsam betrachten

Was ist wichtiger – Rendite oder Cashflow? Die Antwort lautet: Beides. Die Rendite zeigt, wie effizient das Investment arbeitet. Der Cashflow zeigt, ob am Monatsende tatsächlich Geld übrig bleibt. Erst gemeinsam ergeben beide Kennzahlen ein vollständiges Bild.

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Häufige Fragen

Was ist ein guter Cashflow bei Immobilien?

Viele Anleger streben einen positiven Cashflow zwischen 100 und 300 Euro pro Monat an.

Kann eine Immobilie trotz hoher Rendite einen negativen Cashflow haben?

Ja. Hohe Finanzierungskosten können dazu führen, dass monatlich zusätzliches Geld eingebracht werden muss.

Zählt Tilgung zum Cashflow?

Ja, weil sie monatlich abfließt. Wirtschaftlich ist Tilgung aber Vermögensaufbau – manche Investoren rechnen sie separat aus.

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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für deinen konkreten Fall solltest du fachkundigen Rat einholen.