Wie viel Eigenkapital braucht man für eine Immobilie?
Wie viel Eigenkapital braucht man für eine Immobilie? Erfahre, welche Möglichkeiten es gibt, welche Risiken eine geringe Eigenkapitalquote mit sich bringt und wie du verschiedene Szenarien vergleichen kannst.
Wie viel Eigenkapital für eine Immobilie benötigt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Es gibt keine perfekte Lösung für jeden Investor – weder maximale Sicherheit noch maximaler Hebel ist immer richtig.
Die drei häufigsten Varianten
Variante 1: Nur die Kaufnebenkosten selbst bezahlen (10–15 % des Kaufpreises). Variante 2: 20–30 % Eigenkapital – oft empfohlen als guter Kompromiss zwischen Risiko, Finanzierungskosten und Flexibilität. Variante 3: Vollständige Eigenkapitalfinanzierung – keine Zinskosten, aber das Kapital arbeitet weniger effizient.
Warum Banken Eigenkapital lieben
Mehr Eigenkapital bedeutet für die Bank geringeres Ausfallrisiko, bessere Besicherung und höhere Sicherheit. Deshalb erhalten Käufer mit höherem Eigenkapital häufig bessere Zinssätze, höhere Finanzierungschancen und mehr Flexibilität.
Kann man auch ohne Eigenkapital kaufen?
Ja. Es gibt 100-%- oder sogar 110-%-Finanzierungen. Dabei wird der gesamte Kaufpreis und teilweise sogar die Kaufnebenkosten finanziert. Allerdings entstehen höhere Zinskosten, höhere Monatsraten und höheres Risiko.
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Kostenlos startenHäufige Fragen
Viele Käufer bringen zumindest die Kaufnebenkosten selbst ein.
Nein. Sie gelten jedoch häufig als sinnvoller Richtwert.
In vielen Fällen ja. Banken belohnen höhere Eigenkapitalquoten häufig mit besseren Konditionen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für deinen konkreten Fall solltest du fachkundigen Rat einholen.