Instandhaltungsrücklage berechnen: Wie viel Geld solltest du wirklich zurücklegen?
Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage bei Immobilien sein? Erfahre, warum Rücklagen so wichtig sind und welche Fehler viele Anleger machen.
Immobilien altern. Früher oder später müssen Heizungen, Fenster, Dächer, Fassaden und Badezimmer erneuert werden. Die entscheidende Frage lautet nicht ob Kosten entstehen, sondern wann.
Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage sein?
Viele Investoren kalkulieren grob mit 1 bis 2 Euro pro Quadratmeter und Monat. Je älter das Gebäude, desto höher fällt die Rücklage häufig aus. Bei 80 m² und 1,50 €/m² entstehen 120 € monatlich, also 14.400 € in zehn Jahren.
WEG-Rücklage und eigene Rücklage
Die Eigentümergemeinschaft bildet eine gemeinsame Rücklage für Dachsanierungen, Fassaden und Heizung. Zusätzlich sollten Investoren eigene Reserven für Küche, Bodenbeläge, Badezimmer und Schäden innerhalb der Wohnung bilden. Erfahrene Anleger berücksichtigen beide Positionen.
Warum Rücklagen die Rendite beeinflussen
Viele Immobilienportale werben mit attraktiven Renditen ohne Rücklagen zu berücksichtigen. Wer Rücklagen einkalkuliert, erzielt eine realistischere Rendite. Kurzfristig scheint das Investment schlechter – langfristig ist die Kalkulation ehrlicher.
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Kostenlos startenHäufige Fragen
Viele Investoren kalkulieren zwischen 1 und 2 Euro pro Quadratmeter und Monat.
Ja. Auch Neubauten verursachen langfristig Instandhaltungskosten.
Eine Faustregel zur Abschätzung langfristiger Instandhaltungskosten – innerhalb von 80 Jahren rund das 1,5-Fache der Herstellungskosten.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für deinen konkreten Fall solltest du fachkundigen Rat einholen.