Kaufnebenkosten in Deutschland: Mit diesen Kosten müssen Immobilienkäufer rechnen
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland? Erfahre, welche zusätzlichen Kosten beim Immobilienkauf anfallen und wie viel Eigenkapital du wirklich benötigst.
Beim Immobilienkauf in Deutschland variieren die Nebenkosten stark nach Bundesland. Als Faustregel können Käufer in Deutschland mit etwa 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises rechnen.
Welche Kaufnebenkosten fallen in Deutschland an?
Grunderwerbsteuer je nach Bundesland 3,5–6,5 %, Notarkosten ca. 1,0–1,5 %, Grundbuchkosten ca. 0,5 %, Maklerprovision bis zu 3,57 % für den Käufer (geteilt seit 2020) sowie Finanzierungskosten. Bayern und Sachsen haben mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer.
Warum das Bundesland so wichtig ist
Die Grunderwerbsteuer variiert stark: Bayern 3,5 %, Sachsen 5,5 %, Nordrhein-Westfalen 6,5 %, Brandenburg 6,5 %. Dieser Unterschied kann bei einem Kaufpreis von 350.000 € mehrere Tausend Euro ausmachen – ein wesentlicher Faktor bei der Standortwahl.
Warum Kaufnebenkosten die Rendite beeinflussen
Aus Sicht eines Investors zählen die tatsächlichen Gesamtkosten. Höhere Nebenkosten erhöhen das eingesetzte Kapital und senken die tatsächliche Rendite. Deshalb berücksichtigen professionelle Investoren Kaufnebenkosten immer bei ihrer Analyse.
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Kostenlos startenHäufige Fragen
Je nach Bundesland und Maklerprovision liegen sie meist zwischen 10 % und 15 % des Kaufpreises.
Bayern und Sachsen mit jeweils 3,5 %.
In den meisten Fällen ja. Deshalb sollten Käufer ausreichend Reserven einplanen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für deinen konkreten Fall solltest du fachkundigen Rat einholen.