Leerstand bei Immobilien richtig kalkulieren: Warum dieses Risiko viele unterschätzen
Wie viel Leerstand sollte man bei Immobilien einplanen? Erfahre, warum Leerstand ganz normal ist, wie er Rendite und Cashflow beeinflusst und wie du realistisch kalkulierst.
Auch in guten Lagen und bei attraktiven Wohnungen lassen sich Phasen ohne Mieteinnahmen langfristig kaum vermeiden. Erfahrene Investoren kalkulieren Leerstand grundsätzlich mit ein – nicht weil sie pessimistisch sind, sondern weil sie realistisch denken.
Warum Leerstand völlig normal ist
Kein Mieter bleibt für immer. Menschen ziehen um, wechseln den Arbeitsplatz oder gründen Familien. Hinzu kommen Renovierungen, wirtschaftliche Veränderungen oder sinkende Nachfrage. Viele Investoren kalkulieren mit 2 bis 5 % Leerstand pro Jahr, was ungefähr einer bis drei Wochen Leerstand jährlich entspricht.
Wie beeinflusst Leerstand die Rendite?
Zwei Monate Leerstand bei einer Jahresmiete von 14.400 € reduzieren die Mieteinnahmen auf 12.000 €. Die Rendite fällt dadurch von 5 % auf 4,2 %. Leerstand wirkt sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit aus – bei hoher Finanzierung besonders stark.
Je höher die Finanzierung, desto wichtiger der Cashflow
Eine Immobilie mit 300 € monatlichem Cashflow kann einen zweimonatigen Leerstand wesentlich besser verkraften als eine mit nur 50 € Puffer. Deshalb achten erfahrene Investoren häufig stärker auf den Cashflow als auf die Rendite.
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Kostenlos startenHäufige Fragen
Ja. Leerstand gehört langfristig zu jeder Immobilie.
Viele Investoren rechnen mit 2 bis 5 % pro Jahr.
Ja. Eine konservative Kalkulation schützt vor unangenehmen Überraschungen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für deinen konkreten Fall solltest du fachkundigen Rat einholen.