Rendite & Cashflow

Mietrendite berechnen: Formel, Beispiele und typische Fehler

Mietrendite berechnen leicht gemacht. Erfahre, wie du die Rentabilität einer Immobilie bewertest, welche Werte als gut gelten und warum die Mietrendite allein noch keine Kaufentscheidung rechtfertigt.

18. Juni 2026 · 6 min Lesezeit

Nicht der Kaufpreis entscheidet darüber, ob ein Investment attraktiv ist. Entscheidend ist, wie viel Ertrag die Immobilie erwirtschaftet. Und genau deshalb gehört die Mietrendite zu den wichtigsten Kennzahlen bei der Immobilienbewertung.

Was ist die Mietrendite?

Die Mietrendite zeigt, wie viel Prozent des Kaufpreises durch die jährlichen Mieteinnahmen erwirtschaftet werden. Bruttomietrendite = Jahresnettokaltmiete ÷ Kaufpreis × 100. Sie eignet sich für einen ersten Vergleich verschiedener Objekte.

Welche Mietrendite ist gut?

Als grobe Orientierung: unter 3 % niedrig, 3–4 % durchschnittlich, 4–6 % attraktiv, über 6 % sehr attraktiv. In Großstädten wie München oder Wien liegen die Renditen häufig niedriger als in kleineren Städten.

Bruttomietrendite und Nettomietrendite

Die Bruttomietrendite eignet sich für einen ersten Vergleich. Für eine fundierte Analyse sollte jedoch zusätzlich die Nettorendite betrachtet werden, die Grunderwerbsteuer, Maklerprovision, Notarkosten, Rücklagen und nicht umlagefähige Betriebskosten berücksichtigt.

Der Fehler vieler Anfänger

Viele Anleger konzentrieren sich ausschließlich auf die Bruttomietrendite und übersehen Kaufnebenkosten, Leerstand, Instandhaltung, Verwaltungskosten und Finanzierungskosten. Dadurch erscheint eine Immobilie häufig attraktiver, als sie tatsächlich ist.

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Häufige Fragen

Was ist eine gute Mietrendite?

Viele Investoren betrachten Werte zwischen 4 und 6 Prozent als attraktiv.

Reicht die Mietrendite für eine Kaufentscheidung aus?

Nein. Zusätzlich sollten Cashflow, Kaufpreisfaktor und Kaufnebenkosten betrachtet werden.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?

Die Nettomietrendite berücksichtigt zusätzliche Kosten und liefert ein realistischeres Bild.

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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Für deinen konkreten Fall solltest du fachkundigen Rat einholen.